Video on Demand (VoD)

Video on Demand ist eine Dienst die von viele Organisationen angeboten wird. Man braucht in Prinzip nix mehr als:

  • SmartTV
  • Media Box
  • SmartPhone oder Tablet PC
  • Desktop PC oder Laptop

Dazu natürlich ein Internetverbindung über LAN (Kabel) oder WLAN die von einem Modem/Router bereit gestellt wird. Zudem ist für viele Diensten ein Konto erforderlich was bei Spielfilme und TV Serien nicht gratis ist.

Im folgenden beschreibe ich mein Verständnis  dieser Verbindungstechnologie. Gute Artikeln findet man auch bei AVM (FRITZ!Box) auf diese Seiten

Modem/Router

Das ist das Gerät was meistens unter im Keller hängt und das Telefon/Datenkabel von ein Anbieter wie Telekom oder Unitymedia® annehmt und die Kommunikationsverbindungen für Telefon und Daten, in eurem Haus bereitstellt. Heutzutage sind diese Daten, Pakete elektrische Spannung in digitaler Signalform (DSL, digital subscription line). Wer mal reingeschaut hat wird sehen dass das Kabel, wo es noch kein Glasfaser gibt, aus zwei dünne Drähtchen (aus ein Bündel von 8) besteht, worüber alles was man als digitale Inhalte von der Anbieter rein bekommt, läuft. Beispiele von solche Geräte sind die FRITZ!Boxen von AVM für DSL oder Kabelanschluss, sowie die SpeedPorts der Telekom. Es gibt aber viele Anbieter von Modem/Routers.

Hier ist auch der 1. Kostenpunkt im ganzen Spiel. Um mit den Servern der Anbieter, der die Verbindung im WWW regelt, braucht man ein Vertrag z.B. mit Telekom. Der liefert dann die Daten um die Verbindung zu erstellen und berechnet um die rund 40 Euro im Monat. Dieser Betrag wird höher abhängig der gewünschte Verbindungsgeschwindigkeit. Aber die 50 MBit/s in dem niederste Tarif der Telekom reicht aber dicke für VoD.

Verbindungen im Haus

Wie kommen nun die digitale Inhalte (auch Telefon) vom Modem/Router zu den Anwender, SmartTV, SmartPhone, Mediabox und PC.

Das Gerät im Keller ist ein Modem und ein Router in einem. Modem steht für Modulator/Demodulator und wandelt analoge Signale in digitale um. Das ist heutzutage mit dem digitale Signalen nicht mehr notwendig. Allerdings muss man wissen dass die FritzBoxen und SpeedPorts neben digital Telefonie (nennt sich Voice over IP, VoIP) auch die Rückverwandlung der digitale Signale in Analoge meistert, sodass man seine „alte“ analoge Telefone weiter verwenden kann. Dafür sind meistens zwei Steckplätze auf dem FritzBox oder SpeedPort vorhanden. Allerdings empfehle ich die analoge Telefone durch sog. DECT Telefone zu ersetzen wodurch alles auf die digitale Ebene abläuft.

LAN

Die erstes Möglichkeit die Anwender mit den Daten zu versorgen geht per sog. LAN Kabel. Das Gerät im Keller hat 4 Anschlussmöglichkeiten so ein Kabel einzustecken. Am andere Ende schließt man der Verbraucher an. Leider reichen 4 Kabel bei lange nicht aus. Deswegen gibt es sog. Netzwerk  Hubs oder Switches die einfach gesagt als Mehrfachsteckdosen für LAN funktionieren. Meistens legt man sich ein 4-fach oder 8-fach Switch zu die man bei einem Verbraucher aufstellt. Es mag klar sein das die nachträgliche Verlegung von solche Kabel problematisch ist. Deswegen sollt man heutzutage bei Neubauten, neben Wasser, Strom, Heizung auch die Verlegung von einem LAN-Netzwerk berücksichtigen. Dadurch bleiben die Hubs und Switches im Keller und hat man im Wohnzimmer nur eine Anschlussdose.

Eine Alternative, womit ich kein eigene Erfahrung habe, die aber bekanntlich gut funktioniert ist das sog. Powerline Konzept. Hierbei wird die Infrastruktur vom im Haus vorhandenen Stromnetz genutzt. Die Daten werden vom Modem/Router über einen Adapter in der Steckdose in Stromnetz geschickt. An einem anderen Punkt im Haus befindet sich auch einen Adapter in der Steckdose der 1-2 LAN Anschlüsse hat. Zudem kann diese zweite Adapter auch WLAN bereitstellen (siehe folgenden Paragraphen).  Über eine Reaktion auf Vor- und Nachteile von Powerline in diesem Blog wurde ich mich freuen. Es gibt einige Anbieter wie z.B. Devolo. Kosten ab 40 Euro aufwaerts.

Ich will aber betonen, dass ein Kabelverbindung der Präferenz über WLAN Verbindung hat weil sie viel stabiler ist. LAN Kabel kann man sich im Heimwerker- oder Elektrofachmarkt besorgen und kostet (mit Stecker) im Schnitt 1 Euro/m.

WLAN

Mit WLAN werden die Verbindungen über Funkwelle geknüpft (siehe auch dieser Artikel von AVM). Bekanntlich transportieren Funkwellen Radio und TV Signalen. Bis vor einige Jahren waren das analoge Signale (MW, FM für Radio und UHF und VHF für TV) in einem reservierten Frequenzbereich (z.B. 87,5 – 108) MHz für FM. Heutzutage werden Radio- und TV-Signale digital ausgestrahlt. Für Radio heißt das DAB-2 und für Fernsehen DVB (mit einem Zusatz -T, für terrestrisch, -S für Satellit und -C für Kabel. Mobiltelefonen funkten ausschließlich digital in reservierten Frequenzbereiche von etwa 900-2100 MHz.

Die Modem/Routers funken aber in einem speziellen Frequenzbereich 2,4 GHz und neuerdings auch in 5 GHz aber mit relativ geringe Sendeleistung. D. h. der Reichweite der WLAN Signale liegt bei etwa 20-30 Meter und bedeutet dass jedes Gerät sich innerhalb dieser Reichweite liegen soll. Obwohl der Reichweite auch von der Fortpflanzung und Reflektieren in einem Gebäude abhängt, kann es durchweg sein dass das WLAN der Nachbar von deinem Gerät detektiert wird.

 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Gerards Blog veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar